Die Unterschiede zwischen Arm und Reich haben durch die Globalisierung weltweit zugenommen. Es hat sich nicht nur der Abstand zwischen der Triade und den Entwicklungsländern vergrößert, sondern auch innerhalb der reichen Länder, wie am Beispiel der EU diskutiert, hat sich die Einkommensschere weiter geöffnet und zu unterschiedlichen Lebenschancen ihrer Einwohner geführt. Die Tendenz zur 20:80-Gesellschaft ist zweifellos vorhanden, ein Ende dieses Trends nicht in Sicht.
Einen Aspekt hat die vorliegende Arbeit bewußt ausgelassen: die
Ökologie. Vor wenigen Tagen hat die Regierung Bush verkündet, dem
Kyoto-Abkommen zum Abbau des CO-Ausstoßes nicht beizutreten, die
,,Auslagerung`` von ökologischen Folgekosten aus den entwickelten in die
unterentwickelten Staaten und der Raubbau an den natürlichen Ressourcen
gehen mit unverändertem Tempo weiter. Bei der jetzigen globalen
Verteilung der Machtverhältnisse liegt es an den Kernstaaten der drei
Wirtschaftsblöcke, sich an einen Tisch zu setzen und über einen
Kurswechsel weg vom Neoliberalismus hin zu mehr Austausch und
Zusammenarbeit auf globaler Ebene und zu einer Art des globalen und
ökologisch verträglichen Keynesianismus zu diskutieren, um das Leben auf
diesem Planeten für mehr Menschen als bisher lebenswert zu machen.